Verkauf  / Übergabe Camp

Die aktuellen Betreiber Ute und Hans-Peter sind Baujahr 1952 und 1950. Sie haben das Camp, beginnend Februar 2015 von 0 an aufgebaut und es betrieben. Nun wird es Zeit über einen Weiterbestand in anderen Händen nach zu denken. Und nach diesen anderen Händen sehen wir uns aktuell um.
Es drängt nichts, wir werden uns die Zeit lassen, die es braucht, geeignete Nachfolger zu finden.

Wie sollte ein Interessent aussehen?

Sie sollten aus dem Raum Dessau kommen und über ein ausreichendes Zeitbudget und Pferdeverständnis verfügen. Materiell sollten sie so gestellt sein, dass ein Erwerb und der Betrieb problemlos möglich ist. Der Betrieb ist aktuell auf Selbstkosten gerechnet. Gewinn wird gezielt nicht erwirtschaftet. Das ließe sich mit entsprechendem Verständnis und einigen Veränderungen im Betrieb dahingehend ändern, dass ein Nebenverdienst erwirtschaftet werden könnte. Ein Verdienst sollte für einen neuen Betreiber nicht von substanzieller Bedeutung sein.

Idealer Weise arbeitet sich ein neuer Betreiber über eine gewisse Zeit hier ein, beweist dabei, dass er in der Lage ist, das Camp zu führen und zu organisieren und kauft dann den Betrieb.

1. Unser „Werk 2“

Dieses Pachtgrundstück hat etwa 5 000 m². Vorn am Weg befindet sich die Dungablage. Sie ist überdacht und behördlich abgenommen. Es schließ sich der Reitplatz an, der aktuell als Paddock genutzt wird. Es gibt an der Westkante ein Shelter Zelt und an der Ostkante ein Lager – und Wirtschaftszelt 6 X 16 Meter, davor ein Shelter 3X5, der als Futterstroh Lager genutzt wird.
Im nördlichen Teil das Geländes befindet sich an der Ostkante ein festes Gebäude, dass sich als Sattelkammer eignen würde. Dort liegt Strom an und befindet sich der Brunnen (nicht in Betrieb).

Das Objekt hat ausreichend Anlagen, um ausschließlich von da, die Tierhaltung zu betreiben. An der Ostkante könnte hinter dem Zelt noch Wohnwagen usw. abgestellt werden, eine Toilette eingerichtet werden usw.
Das östlich gelegene Nachbargrundstück X könnte vom aktuellen Eigentümer gekauft werden. Das wäre dann absolut vollkommen.
Besonderheit: Über den Tag ist das Objekt für die Schrebergärtner der Gartenanlagen zugänglich. Es gibt eine Kasse des Vertrauens und etwa 2/3 des Dunganfalls erledigt sich so von selbst. Das übrige wurde an Kunden, die mit übergeben werden können abgefahren. Der Äppelertrag war zeitweilig erheblich und ließe sich sogar noch steigern. Wir hatten daran kein Interesse.


 

X. Östliches Nachbargrundstück

Auf diesem Grundstück gibt es ein kleines beheizbares Wochenendhaus mit Dusche WC, Küche, Wohnräume. Zu den Anlagen gehört ein Pool und ein sehr großer, abgestellter Wohnwagen. Es steht zum Verkauf und kann idealer Weise mit erworben werden. Wir stellen dort unsere Tiere als Rasenmäher ein.

 

3 a und b.

Das sind Flächen der Stadt Dessau, die ohne schriftlichen Vertrag (der uns mehrfach angeboten wurde) von uns im Sinne der Landschaftspflege als Außenstellflächen genutzt werden. Keine wirkliche Weidequalität. Es handelt sich um Ödland, dass wir schrittweise renaturalisieren.
Wir arbeiten da mit Wasserwagen. Da nahezu ganzjährig zugefüttert werden muss (schon gleich bei der Trockenheit der letzten zwei Jahre), wurden dort zwei Zeltanhänger 2m X 3m und ein kleiner Zweiachser als Futterlager aufgestellt (ein Foto zeigt nur einen).
Die Flächen sind in einen zentralen Paddock und dazu zu gebender Weideabteile gegliedert. Hier wird auch gezielt der Dung belassen. Die Pferde werden dort nahezu täglich über das ganze Jahr über den Tag eingestellt.


 

2. Basiscamp

Dieses Objekt ist bei der aktuellen Betriebsweise die technische Basis. Wird aber nicht zwingend für den Betrieb nach Umstrukturierung benötigt und steht nicht zum Verkauf.
 

Ausrüstung

Jedes Tier hat mindestens zwei passende Westernsättel, verschiedene Trensen, mit und ohne Gebiss.

Zur technischen Ausrüstung gehört ein Dreier Anhänger mit Schwarzem Kennzeichen und Zulassung. Damit kann und darf also alles transportiert werden (auf den älteren Fotos noch grün). Auch das Garagenzelt, eine Spezialanfertigung kann gern übernommen und versetzt werden.

Zwei Wasserwagen für je 600 Liter etwa und ein speziell isolierter Frost – Wasserwagen sind in Betrieb. Dazu ein kleiner Minnischlepper. Für den innerbetrieblichen Verkehr stehen zwei weitere Einachsanhänger zur Verfügung. Auch hat sich da unser Quad mit Anhängekupplung, dass auch übernommen wird, bestens bewährt.

Es wäre zu betonen, dass es in erster Linie um den Weiterbetrieb des Camps als Reitbetrieb geht und den Weiterbestand dieser tollen Herde.

Die Kosten bei einer Übernahme des Camps werden einschl Pferde und Muli, einschließlich Pferdeanhänger, Wasseranhänger, Sattelkammerinhalt, Quad, Ersatzbereifungen, Weideausrüstung usw. um die 22 Tausend Euro etwa liegen.
Das Privatgrundstück muss verhandelt werden, ob das einstellig im Tausender Bereich verkauft wird.
Anmerkung: Der Kubota und der Mitsubishi gehören natürlich nicht zur, zu übergebenden Ausrüstung.

Erweiterungen / Kapazität.

Wir hatten hier Huzulen Verkaufspferde zeitweilig stehen, wir hatten Problempferde zeitweilig aufgenommen und bearbeitet und wir hatten über zwei Wochen eine Einstellung einer kleinen Herde von drei Pferden.
Diese Erfahrungen reichen, um sagen zu können, dass der Umgang mit zwei Herden, also 7 bis 8 Pferden in Robusthaltung durchaus möglich ist. Nur muss man dann den Äppelanfall bedenken und beherrschen. Hier sind Marketingfähigkeiten gefragt und wer da gewandt ist, kann sogar gutes Geld verdienen. Reine Pferdeäpfel lassen sich im Internett getrocknet, verpresst usw sehr gut  und zu schönen Preisen verkaufen. Wer also Gewinndenken umsetzen möchte, kann durchaus mit den Einnahmen von drei Einstellungen kalkulieren, über die dann die Einstiegsinvestition abgeschrieben werden könnte.  
Die Anzahl der eigenen Tiere würde ich nicht über 4 hinaus kalkulieren. Ich sehe mehr Tiere hier eher weniger ausgelastet und dann ein schlechteres Kosten – Einnahmen Verhältnis.

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© Hans-Peter Franz